ein Film von Andreas Morell

43 Min., HD, Stereo für rbb/Arte (MAESTRO)

 

Anna Prohaska ist sicherlich die aufregendsten junge Sängerin unserer Zeit: Sie ist nicht nur jung und hübsch und unglaublich begabt – das sind andere auch – sie ist vor allem modern, zeitgemäß und im besten Sinne „heutig“. Anna Prohaska ist wirklich anders: Sie ist ein Star für unsere Zeit, jemand der die Klassik ohne Attitüde und offenbar anstrengungslos nahezu im Alleingang entstaubt!

 

Anna Prohaska lässt die Musik, die sie singt, wie Musik klingen, die gerade eben geschrieben wurde und nicht schon hunderte von Jahren alt ist. Sie macht aus den Bühnenfiguren, die sie verkörpert, Charaktere unserer Zeit, Menschen, die man täglich auf der Straße treffen könnte. Gleichzeitig aber liebt Anna Prohaska Fabelwelten: manchmal verwandelt sie sich in Feen und Nymphen, in böse und gute Zauberinnen. Sie bewegt sich ebenso in der Welt der Fantasy wie in fancy Welten…

 

Der Film „Die Fabelwelten der Anna Prohaska“ zeigt eine moderne Frau, die einem barocken Repertoire Unmittelbarkeit und Lebendigkeit verleiht: ganz gleich, ob es eine Eifersuchtsarie auf dem Bahnhof Berlin-Alexanderplatz ist (Vivaldis „Alma Opressa“), ein modernes Liebes-Märchen (Händels „Tornami“), oder ein herzzerreißendes Lamento (Monteverdi) in einem albtraumhaften Krankenhaus.

 

Repertoire:

Francesco Cavalli (La Calisto): Restino imbalsamate

Georg Friedrich Händel (Alcina): Tornami a vagheggiar

Georg Friedrich Händel (Rinaldo): Furie Terribili

Claudio Monteverdi: Lamento della Ninfa

Henry Purcell (The Fairy Queen): See, even Night herself is here

Henry Purcell (The Fairy Queen): O, let me forever weep

Antonio Vivaldi (La fida ninfa): Alma oppressa

 

Musiker:

Anna Prohaska mit:

Ensemble Sans Souci Berlin, Leitung: Irmgard Huntgeburth (Purcell)

Ensemble Arcangelo, Leitung: Jonathan Cohen (Cavalli, Händel, Monteverdi, Vivaldi)

 

Team:

Regie: Andreas Morell

Buch: Andreas Morell, Bernhard von Hülsen, Anna Prohaska

Kamera: Thomas Frischhut, Carsten Schönijahn, Andreas Morell

Ton: Axel Lischke, Christian Feldgen, Laura Bährle

Licht: Philipp Gerhardt

Ausstattung: Daria Kornysheva /

Schnitt: Nina Mühlenkamp

Producer: Bernhard von Hülsen

Redaktion: Dorothea Diekmann, Christian von Behr

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